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Schwerpunkt integrative OnkologieRichterswil (CH): Ausbau des Paracelsus-Spitals. Mit den sogenannten Fallpauschalen (DRG), die in der Schweiz 2012 eingeführt werden, zeichnen sich im Gesundheitswesen große Veränderungen ab. Auch das Paracelsus-Spital in Richterswil rüstet sich – und setzt nicht nur auf bauliche Maßnahmen.Welche Krankenhäuser ab 2012 noch auf einer sogenannten Spitalliste stehen und damit pro durchgeführte Behandlung finanzielle Unterstützung erhalten, entscheiden in der Schweiz bald die Kantonsregierungen. Aktuell bauen daher viele Kliniken ihr Angebot aus – oft im ambulanten Sektor. Auch das Paracelsus-Spital im Kanton Zürich verfügt seit einem knappen Jahr über eine Außenstation direkt in der Stadt, wo heute hauptsächlich gynäkologische Patientinnen behandelt werden. Zudem führen die Ärzte in Richterswil seit nun bald zwei Jahren vermehrt ambulante onkologische Therapien durch. «Das größte Wachstum verzeichnen wir tatsächlich in diesem Bereich», bestätigt der Spitaldirektor Lukas Rist. Insgesamt drei Fachärzte für Onkologie und Hämatologie betreuen am Paracelsus-Spital Patienten vor, während und nach einer Chemo- oder Antikörpertherapie, «die bei uns immer mit anthroposophischen Therapien Hand in Hand gehen», wie Rist erklärt. Integrative Onkologie – dafür steht das Richterswiler Spital. Damit sich dieses Angebot auch in Zukunft unter möglichst guten und rentablen Bedingungen entfalten kann, muss das Spital ausgebaut und mancher in die Jahre gekommene Bereich saniert werden. Der erste diesbezügliche Schritt wird im Juli erfolgen, der zweite in einem Jahr und für 2013 hat die Spitalleitung den Ausbau des gesamten dritten Obergeschosses ins Auge gefasst. Noch werden aber dringend Spendengelder benötigt. |